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Thomas Brandes
Bürgermeisterkandidat für den Flecken Bovenden

KONTAKT

Thomas Brandes 

Besuch der Firma APT im Area 3

“Am Standort Bovenden schätze ich die gute Lage, die Anbindung an den ÖPNV, aber auch die Expansionsmöglichkeit.”

Die Firma APT-advanced premium technologies -, die mit großer Kompetenz für Vakuum und Medientechnik und für Reinraumanwendungen die notwendige Unterstützung für die Entwicklung hochtechnisierter Halbleiterproduktion, die Herstellung von optischen Produkten oder auch für wissenschaftliche Großanlagen liefert, hat ihren Standort von Göttingen nach Bovenden in die ehem. Räume des Fungolf in AREA3 verlegt. Timo Lüdecke, Dr. Thorsten Heinze, Harm Adam und mich führte Geschäftsführer Marcus Weinhagen durch die umgebauten Räumlichkeiten. 

Das Unternehmen wurde von Marcus Weinhagen 2016 gegründet und entwickelte sich sehr dynamisch, so dass ein neuer Standort gefunden werden musste. Ein Neubau in Göttingen wäre möglich gewesen, durch die Umnutzung der ehem. Räumlichkeiten des Fungolf konnte allerdings Zeit eingespart werden, so dass die Firma ihren Standort nach Bovenden verlegte. Gegenwärtig befindet sich die Firma noch im Aufbau, der nach und nach vollendet wird. U.a. ist der Maschinenpark noch im Aufbau und auch die aktuell noch gemietete Reinraumkabine soll fest im Gebäude integriert werden. 

Ursprünglich sollte auch der zweite Standort Heidenheim mit Bovenden zusammengefasst werden, aufgrund der guten dynamischen Entwicklung wird aber aufgrund der Kundennähe am Standort Heidenheim festgehalten. Aktuell beschäftigt das Unternehmen 45 Mitarbeitende, Tendenz steigend. Ab nächstem Jahr sollen jährlich drei Anlagenmechaniker ausgebildet werden. 

Am Standort Bovenden schätzt Marcus Weinhagen die gute Lage, die Anbindung an den ÖPNV, aber auch die Expansionsmöglichkeit durch die Reservierung des Nachbargrundstücks. Ich freue mich, dass wir in Bovenden durch kluge politische Entscheidungen die Rahmenbedingungen geschaffen haben, das eine innovative Firma wie APT sich bei uns ansiedelt. Herzlich willkommen!

"Der Umzug nach Reyershausen hat sich gelohnt!"

Das Fazit des Termins bei Bettina Stiller‘s „Tierparadies“ in Reyershausen lautet: Ein gut sortiertes Einzelhandelsgeschäft mit guter Beratung funktioniert auch in Reyershausen. Aufgrund einer hohen Pacht in Bovenden hat Bettina Stiller die Räumlichkeiten der alten Volksbank am Ortseingang von Reyershausen angemietet, das Sortiment verkleinert und ist dennoch mehr als zufrieden mit der Entwicklung. 

Im Gespräch mit Kandidaten für den Orts- und Gemeinderat, u.a. Björn Allemann und Klaus Melnikow und mir, aber auch Bürgerinnen und Bürgern und Hund „Henny“ erzählte uns Bettina Stiller, dass sie zwar in Bovenden 260 m² Ladenfläche hatte, aber durch die Verkleinerung des Sortiments für Hunde, Katzen, Pferde und Wildvögel eine Spezialisierung vorgenommen hat, so dass sie nunmehr gut mit den vorhanden 80 m² zurecht kommt. Nach der selbst gesetzten Testphase von 6 Monate steht fest: Der Umzug hat sich gelohnt! Nach zögerlichem Start nehmen die Kunden aus dem Flecken Bovenden, aber auch aus der Region Northeim und Göttingen das „Tierparadies“ immer besser an und die Kundschaft wächst stetig an. Die Kunden schätzen die gute, individuelle Beratung und auch, dass es Futter in den verschiedensten Preiskategorien gibt. Mit vier großen Parkplätzen ist es kein Problem, das „Tierparadies“ zu erreichen. Dazu kommen die großzügigen Öffnungszeiten von Montag- Samstag, die es jedem möglich machen bei Bettina Stiller einzukaufen. 

Bettina Stiller lebt in Reyershausen und hat uns, neben dem ein oder anderen Punkt, den es zu verbessern gibt, viel Lob für die gute Wohnqualität mit auf den Weg gegeben. Danke für diesen netten Termin und die interessanten Informationen. Und von „Henny“, die übrigens Stammgast im „Tierparadies“ ist, ein lautes „Wuff“ mit erhobener Pfote zum Abschied.

"Hinter dem Gesundheitszentrum steckt kein gewöhnlicher Neubau, sondern ein mit Leidenschaft und Fachwissen durchdachtes Konzept!"

Ein Meilenstein für die lokale Gesundheitsversorgung: Im November 2026 öffnet das neue Gesundheitszentum Bovenden seine Türen. Bei einem Vorab-Besuch gab Tobias Schnedler, der Wert darauf legt, das es sich bei ihm nicht um den Bovender Physiotherapeuten handelt, der für die AFD als Bürgermeister kandidiert, exklusive Einblicke in ein Projekt, das weit über die Grenzen einer klassischen Praxis hinausreicht.

Im November 2016 startete die „Physio am Feldtorweg“. Seit 2021 laufen die Planungen für das Großprojekt, im September 2024 erfolgte der Baustart. Auf einem 5.000 m²  großem Grundstück entsteht ein moderner Komplex auf zwei Etagen mit rd. 2000 m²  Nutzfläche, wo zukünftig 30 Mitarbeitende beschäftigt sein werden. Die 1. Etage beherbergt die moderne Physiotherapiepraxis und als Besonderheit für die Region ein 12,5 m langes Therapiebecken. Das Becken wird extern vermietet, z.B. für Babyschwimmen oder die Rheumaliga. Separate Praxisräume mit eigenem Eingang für andere Professionen wie z.B. Osteopathie runden das Angebot ab. Die 2. Etage widmet sich dem Training, der Prävention und dem sozialen Miteinander. Neben einer großzügigen Trainingsfläche und einer Sauna lädt ein gemütliches „Wohnzimmer“ mit Getränken zum Miteinander ein. Ein 170 m² großer Kursraum, der auch von externen Anbietern gebucht werden kann, rundet das Angebot ab.

Besonders faszinierend ist der technologische Ansatz: Das E-Gym setzt auf KI-gesteuerte Trainingsgeräte mit modernem Chipsystem.

Auch ökologisch setzt das Zentrum Maßstäbe: Erdwärme, ein komplett integriertes Lüftungssystem und eine gigantische, 1.000 m² große Photovoltaikanlage sorgen für einen klimafreundlichen Betrieb.Von dem neuen Zentrum profitiert auch die lokale Gemeinschaft direkt. Für die Mitglieder des Bovender Sportvereins (BSV) ist eine feste Kooperation geplant. Hinter dem Gesundheitszentrum Bovenden steckt kein gewöhnlicher Neubau, sondern ein mit spürbarer Leidenschaft und tiefem Fachwissen durchdachtes Konzept. Das Gesundheitszentrum ist ein Gewinn für Bovenden. Vielen Dank an Tobias Schnedler für die kurzweilige und informative Führung. 

"Klasse, mit wie viel Engagement und Leidenschaft alle dabei sind!"

Schon auf meinem Fußweg zum Dorfgemeinschaftshaus Lenglern konnte ich die Musik hören. Die Pep- and Marchingband „Steel Grey 64“ richtete dort ihr jährliches Übungswochenende mit befreundeten Musikern aus. Mit den letzten Klängen von All In (Lieblingslieder) von den Fäschtbänklern wurde ich dann von Ramona Lenzner-Pollmann und ca. 20 weiteren Musikern, die engagiert probten, begrüßt. Im Gespräch mit dem Vorstand von „Steel Grey 64“, der aus 20 Aktiven besteht, wurde mir deutlich, mit welchem Engagement und Leidenschaft alle dabei sind. Von Karneval bis Oktober dauert die Saison, wo Steel Grey 64 in der Region auf diversen Veranstaltungen den Flecken Bovenden professionell repräsentiert. Manches Wochenende geht dabei drauf, aber in dem gut eingespielten Team herrscht immer eine gute Stimmung. Die Vorstandsmitglieder würden sich über Menschen, besonders Kinder und Jugendliche freuen, die Spaß an der Musik und am Erlernen eines Instrumentes haben. Einen Kontakt stelle ich gerne her. 

Glücklich ist der Vorstand darüber, dass gemeinsam mit dem Kultur- und Heimatverein Lenglern und dem Musik- und Kulturverein das Dorfgemeinschaftshaus Lenglern übernommen werden konnte. Hierfür wurde mit engagierten Menschen aus Lenglern der Förderverein Dorfgemeinschaftshaus Lenglern gegründet, wodurch der Fortbestand des DGH gesichert wurde. Über die Chancen und Herausforderungen habe ich mich dann auch mit Bernd Mattner und Frank Pollmann austauschen können, die neben Ramona Lenzner-Pollmann im Vorstand vertreten sind. Alle drei Vereine sind glücklich darüber, dass im DGH jetzt Räume für Vereinszwecke zur Verfügung stehen. Erste Ergebnisse der engagierten Arbeit des konnte ich mir schon ansehen. So z.B. den ehemaligen Jugendraum, der von Mitgliedern des Kultur- und Heimatvereins renoviert wurde und der erahnen lässt, wie sich das DGH in den nächsten Jahren entwickeln wird. Der Flecken Bovenden wird in den nächsten Jahren im Gemeinderat über nachzuholende Investitionen entscheiden müssen. In Kürze wird die Sanierung des nördlichen Flachdaches erfolgen und die Fenster bekommen einen neuen Anstrich. 

Gut, dass es Dank vieler engagierter Menschen jetzt mit dem Dorfgemeinschaftshaus Lenglern vorwärts geht. Danke für die guten Gespräche und den Einblick in die Planungen.

"Man muss Menschen motivieren können, mit anzupacken!"

Gemeinsam für Spanbeck heißt nicht nur der Dorfverein.“Gemeinsam für Spanbeck“ ist auch das Motto, nachdem in Spanbeck gelebt und die Zukunft des Dorfes gestaltet wird. Nachdem in den letzten Jahren bereits viele Projekte wie die Modernisierung des DGH, die Anschaffung eines E-Dorfautos, die Sanierung der Alten Schule und einige mehr Eigeninitiative mit Fördermitteln umgesetzt werden konnten, ist vor gut einem Jahr der umgestaltete Sportplatz eingeweiht worden. Hier ist neben einer „Pump-Track“ auch eine Kletterwand, ein Trampolin und ein 3×3 Basketballfeld entstanden. Die Kosten von rd. 80.000,- € wurden im Wesentlichen aus Fördermitteln und Eigenmitteln finanziert. Vom Flecken Bovenden kamen lediglich 10%, also 8.000,-€. 

Gemeinsam mit Karl Schmidt und Lisa Fülling haben uns die Spanbecker Ilona Meyer, Elisabeth Mickler-Kirchhelle und Martin Brenzel erläutert, das es mittlerweile im Ort eine Projektgruppe gibt, in der Jung und Alt gemeinsam an der Entwicklung und Umsetzung neuer Projekte arbeiten. Ideen gibt es genug. Ich bin gespannt, welches Projekt als nächstes ansteht. Es ist klasse, wie die Spanbecker die Zukunft Ihres Ortes gemeinsam in die Hand nehmen. Danke, für Euer Engagement.

"Danke für die gute Diskussion und eure Meinungen und Anregungen!"

Ein guter Austausch hat sich letzten Montag mit Erst- und Jungwählern in der Alten Schule in Bovenden entwickelt. Wir haben viele Themen angesprochen, die junge Menschen im Flecken Bovenden bewegen und die ihnen wichtig sind. Neben Lob für das gute Angebot und die Infrastruktur im Flecken Bovenden gab es auch wichtige Anregungen, was aus Sicht junger Menschen fehlt und wo wir besser werden können. Daran gilt es, im Dialog mit jungen Menschen zu arbeiten. 

Nach über 2 Stunden guten und sachlichen Austausch wurde anschließend bei Pizza und kalten Getränken weiter diskutiert. Wir waren uns einig, dass es ein gelungener Beginn für weitere Gespräche war. Danke, dass Ihr da wart. .

"Der EDEKA ist ein Gewinn für den Flecken Bovenden!"

Vor gut 4 Jahren eröffnete der EDEKA Markt in Bovenden. Susann Marleen Dittrich, Jörg Magull, Werner Hungerland und ich nahmen das zum Anlass, um im Rahmen meiner Tour durch den Flecken Bovenden mit Inhaber Ingo Möwes zu sprechen. Ingo Möwes führte uns durch den großzügig gebauten Markt, der modern aufgebaut ist und durch seine breiten Gänge viel Platz für ein bequemes Einkaufen bietet. Der Nachhaltigkeitsgedanke spielte beim Bau des Marktes eine wichtige Rolle, so Ingo Möwes. Auf eine Klimaanlage konnte durch ein gut aufeinander abgespieltes Wärmenutzungskonzept in Verbindung mit den Kühlbereichen verzichtet werden.

Eine von mehreren Besonderheiten des Marktes ist die „Unverpakt-Bar“, wo Lebensmittel in eigene Gefäße abgefüllt werden können und so Verpackungsmüll vermieden wird. Die „Unverpackt-Bar“ wird von den Kunden gut angenommen. Ingo Möwes achtet beim Einkauf auf Waren aus der Region. So wird das Schweinefleisch von sieben Lieferanten aus der Region bezogen. Das Sortiment des EDEKA Marktes wird regelmäßig an die sich verändernden Kundenwünsche angepasst, umgestellt und erweitert. Kennenlernen durfte ich auch die Ananas-Schäl-Maschine, die kinderleicht zu bedienen ist.😊

Schön, dass der EDEKA Möwes seit jetzt schon vier Jahren das Angebot an Lebensmitteln im Flecken Bovenden erweitert und ein Gewinn für unsere Infrastruktur ist. Danke Ingo Möwes für die interessanten Einblicke in das Innenleben des EDEKA Marktes in Bovenden.

"Das ehrenamtliche Engagement des SV Rot Weiß Harste e.V. hat mich beeindruckt!"

Das Ehrenamt ist in vielen Bereichen in unserer Gemeinde unverzichtbar. Auch in unseren Sportvereinen braucht es Menschen, die sich für die Gemeinschaft engagieren. Über die Herausforderungen und die Motivation sich ehrenamtlich einzubringen habe ich gemeinsam mit Hans Schäfer, Sabrina Reeck, Jörg Magull, Peter Grawe und Harm Adam mit Michelle Disep und Patrick Wolter aus dem Vorstand des SV Rot Weiß Harste einen längeren Austausch gehabt.

Der Vorstand des Harster Sportvereins hat im März komplett gewechselt, was eigentlich ungewöhnlich ist. Die bisherigen Vorstandsmitglieder, die viele Jahre den Verein neben Beruf und Familie geführt haben, hatten entschieden gemeinsam aufzuhören. Nach intensiver Suche fanden sich schließlich die neuen Vorstandsmitglieder und führen seitdem den Harster Verein, der u.a. Fußball, Volleyball, Badminton, Darten und Kinderturnen im Angebot hat. Der neue Vorstand ist dankbar, dass die bisherigen Vorstandsmitglieder mit Rat und Tat zur Seite stehen und der Übergang somit gut organisiert ist. Im neuen Vorstand gibt es bereits Überlegungen und Ideen für neue Projekte, über die hier aber noch nichts verraten wird.😉

Deutlich geworden ist, dass die Vorstandstätigkeit viel Engagement und Einsatz erfordert, und das, obwohl alle Vorstandsmitglieder sowohl beruflich als auch familiär eingebunden sind.  Danke für das offene und gute Gespräch, das mir erneut deutlich gemacht hat, dass unsere ehrenamtlich Tätigen Anerkennung und Wertschätzung verdienen. Ich werde mich auch weiterhin aktiv für die Sichtbarkeit des Ehrenamtes einsetzen. 

"Mir liegt viel daran, an diesem Standort zu bleiben, vor allem, um die Arbeitsplätze meiner Mitarbeiter zu sichern!"

Diese Woche habe ich gemeinsam mit Jost Degenhardt, Frank Woesthoff und Harm Adam die Firma MS-Dienstleistungen in Billingshausen besucht. Das Unternehmen beschäftigt mittlerweile 30 Mitarbeiter, wovon 18 am Standort in Billingshausen arbeiten. Darunter auch zwei eigene Werkstattmitarbeiter, die sich um die Instandhaltung der Fahrzeuge und Maschinen kümmern, da es schwierig geworden ist, zeitnah Termine in den Werkstätten zu bekommen. Schwerpunkt des Unternehmens ist die Erschließung von Außenanlagen, wie z.B. für die SB Union in AREA3-Ost. Aktuelle Projekte sind bspw. der Neubau des Uniklinikums und der Neubau der Kreisabfallwirtschaft des Landkreis Northeim. Mich hat am meisten beeindruckt, dass Firmeninhaber Moritz Sander im Alter von 18 Jahren bereits vor 15 Jahren  den Gang in die Selbstständigkeit gewagt hat, er aber trotz des unternehmerischen Erfolgs seine Bodenständigkeit bewahrt hat.

Ein Gang über das Firmengelände, wo früher die Fa. Bolle-Bus ansässig war, macht deutlich, dass ein größeres Gelände notwendig ist. Deshalb wird die Fa. MS-Dienstleistungen bald mit den Vorbereitungen für einen Neubau auf dem neuen Firmengelände im Norden Billingshausen beginnen. “Mir liegt viel daran, an diesem Standort zu bleiben, auch um die wohnortnahen Arbeitsplätze meiner Mitarbeiter zu erhalten“ so Moritz Sander, dem auch nachhaltiges Arbeiten am Herzen liegt. So wird möglichst versucht, vorhandenen Aushub wieder zu verwenden, obwohl die gesetzlichen Rahmenbedingungen hierfür schwierig sind. Auch die Preisentwicklung und Lagerschwierigkeiten machen der Branche zu schaffen, so Sander, der deshalb mit Voraussicht einen Lagerbestand aufgebaut hat.

Mich hat der Besuch sehr beeindruckt. Ich bin sehr froh, dass die Bovender Ratspolitik mit der Aufstellung eines Bebauungsplanes dafür gesorgt hat, dass die Fa. MS-Dienstleistungen mit Moritz Sander an der Spitze in unserer Gemeinde seinen Firmensitz behält. 

 

"Ich habe die Burgschänke aus Liebe und Verbundenheit zur Plesse übernommen."

Unser nächster Besuch auf der Reise durch den Flecken Bovenden führte uns auf die Burg Plesse, unser schon von weitem erkennendes Wahrzeichen. Diesmal war ich mit Bernd Riethig, Uwe-Lutz Poller, Julian Bartels und Thorsten Ernst bei der Burgschänke Plesse zu Gast.

Sven Bronnert betreibt seit mittlerweile zwei Jahren die Gastronomie und ist mit der Entwicklung sehr zufrieden. Die Burgschänke hat sich wieder zu einem Magneten für Besucher von nah und fern entwickelt. Sven Bronnert bietet Trauergesellschaften, nicht nur aus dem Friedwald, individuelle Arrangements für das Trauercafé an, führt besondere gastronomische Veranstaltungen wie z.B. ein Bier- oder Gin-Tasting durch und macht die Feiern von Hochzeitsgesellschaften zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Damit dies auch reibungslos klappt, beschäftigt Bronnert mittlerweile 2 fest angestellte Köche und 25 Servicekräfte, die fair bezahlt werden. Wie zügig es mit dem Service lief, konnten wir bei einem gut gefüllten Innenhof feststellen. Aufmerksam wurde jeder Tisch schnell und freundlich bedient. 

Mir imponiert am meisten, dass Sven Bronnert in Vollzeit einen anspruchsvollen Job im Vertrieb hat und die Gastronomie aus Liebe und Verbundenheit zur Burg Plesse zusätzlich betreibt. Seine Wochen betragen in der Regel 80 Stunden, damit es auf der Burg ein vielfältiges und gutes Angebot gibt. Auf Anfrage öffnet er auch außerhalb der Öffnungszeiten und erfüllt Wünsche von Schulen und Kindergärten auf einen Besuch und sorgt für Eis und Getränke. 

Mich hat der Besuch sehr beeindruckt. Wir haben natürlich einiges mitgenommen, um das wir uns kümmern werden. Danke Sven Bronnert für den interessanten Nachmittag.

"Landwirtschaft erfordert unternehmerischen Mut und Tatkraft"

Gemeinsam mit Timo Albrecht habe ich die Plesse Milch GmbH & Co. KG besucht. Die Gesellschaft wurde am 01.07.2010 aus 3 Betrieben mit 6 Gesellschaftern gegründet und hat sich seitdem kontinuierlich entwickelt, wie uns Geschäftsführer Herbert Hardege berichtete. Schwerpunkt des Unternehmens ist die Milchproduktion. Mittlerweile umfasst der Viehbestand 1.294 Tiere, darunter 703 Milchkühe. Welche Dimension das Unternehmen mittlerweile hat, wird daran deutlich, dass für 2026 eine Milchliefermenge von 8,9 Millionen (!) Litern geplant ist. Unter anderem durch die guten Haltungsbedingungen konnte die Milchproduktion der Kühe von anfänglich 27 Litern täglich auf heute 40 Liter täglich pro Kuh optimiert werden.

Die anfallende Gülle und der Mist werden einer eigenen Biogasanlage zugeführt. Das Blockheizkraftwerk wird mit einer Leistung von 500 KW betrieben und produziert grünen Strom: eine perfekt funktionierende Kreislaufwirtschaft. Wie es mit der Nutzung des grünen Stroms zukünftig weitergeht, ist lt. Geschäftsführer Heinrich Hardege eine der großen Herausforderungen des Betriebes für die nächsten Jahre.

Dieser Besuch zeigt, dass die Landwirtschaft nicht nur ein wichtiger Faktor für unsere Lebensmittelversorgung darstellt, sondern viel unternehmerischen Mut und Tatkraft benötigt, um unter ständig wechselnden politischen Rahmenbedingungen zu bestehen.

Gute Gespräche und tolle Aussteller beim ersten Eddigehäuser Frühlingsmarkt

Gute Gespräche habe ich beim ersten Eddigehäuser Frühlingsmarkt geführt. Organisiert vom Dorfverschönerungsverein Eddigehausen um Sabrina Schikora war der Frühlingsmarkt bei perfektem Frühlingswetter gut besucht und das Bummeln vorbei an den Marktständen hat Spaß gemacht. Nebenbei bekam ich noch eine Einführung ins Darten und durfte auf die Scheibe werden. Da hab ich allerdings noch deutlich Verbesserungspotential.

Auch für die Verpflegung war mit Bratwurst und Crêpes von der Crêperie zur Plesse bestens gesorgt. 

Gemeinsamer Kandidat der SPD und CDU

Am 23. Januar 2026 haben mich die Mitglieder der SPD Bovenden einstimmig zu Ihrem Bürgermeisterkandidat gewählt. Danke für dieses starke und geschlossene Votum zu meiner Person, meinen Zielen und zu meiner erneuten Kandidatur für das Bürgermeisteramt des Flecken Bovenden am 13.09.2026. Ich bin zu 100 % motiviert und will mich auch die nächsten acht Jahre engagiert und mit Herz für die Weiterentwicklung meiner Heimatgemeinde einsetzen. Besonders freue ich mich über die Unterstützung der CDU Bovenden.